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Der Zuchtordnung

 

Einleitung

Die Vorstandsmitglieder, die diese Zuchtordnung und Registrierungsbestimmungen geschrieben haben, haben viel Erfahrung sowohl mit Hunden als auch mit der Hundezucht, einige von ihnen leben seit mehr als 40 Jahren mit einem Rudel von Hunden. Ihr Wissen über die Welt der Hunde und die Beobachtung der Veränderungen im Laufe der Jahre, die unter anderem die BBC-Dokumentation leiteten: "Pedigree exposed" haben die Gründer von ALFA-Europe inspiriert, Zuchtregeln und ein Registrierungssystem aufzustellen, das es der Stiftung ermöglicht, den Züchter in jedem Schritt seines Zuchtprogramms zu überprüfen. Links zu den ausgestellten Stammbäumen und ähnlichen niederländischen und deutschen Dokumentationen finden Sie auf der Linkseite.

Durch die Umsetzung verbindlicher Zucht- und Registrierungsvorschriften für jeden Züchter, der seine Hunde bei ALFA-Europe registriert hat, verwirklichen wir den Grundsatz "Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser". Ein Prinzip, das sich bei all den Skandalen auf allen Ebenen unserer Gesellschaft als richtig erwiesen hat ...... und leider war und ist die Hundezucht keine Ausnahme.

Natürlich hält sich der Vorstand von ALFA-Europe über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Hundewelt sowie über die neuesten Entwicklungen im Bereich des Gesetzes über das Wohlergehen von Hunden auf dem Laufenden. ALFA-Europe schätzt die Meinung von erfahrenen Züchtern, die ihre Hunde bei ALFA-Europe registriert haben.

 

INHALT der Zuchtordnung und Registrierungsbestimmungen

1. Allgemeine Bestimmungen
1.1. Züchten
1.2. Gesundheit und Verantwortung
1.3. Einreichung und Verarbeitung von Formularen – gültige Kopien
1.4. Die Verwaltungskosten
1.5. Welpenkäufer und Züchter
1.6. Verstöße
1.7. Unvorhergesehenes

2. Grundregistrierungsbestimmungen
2.1. Beantragung und Registrierung
(2.1e Kauf eines nicht registrierten Zuchtwelpe oder Zuchthund)
2.2. Identifikation und Registrierung
2.3. Der Mikrochip
2.4. Entnahme von DNA-Proben
2.5. Das DNA-Proben-Einreichungsformular
2.6. Die Analyse- Zertifikate (die DNA-Testergebnisse )

3. Gesundheitsvorschriften
3.1. Allgemeine Gesundheitsanforderungen
3.2. Das allgemeine Gesundheitszertifikat
3.3. Das Hüften- und Ellbogenzertifikat – die Röntgenbilder
3.4. Das DNA prcd-PRA-Zertifikat – „Normal durch Abstammung“
3.5. Weitere Gesundheitstests

4. Tierschutzbestimmungen
4.1. Der Deckrüde
4.2. Die Hündin
4.3. Anzahl der Würfe
4.4. Pflege und Sozialisierung der Würfe

5. Die Registrierung der Zuchthunde
5.1. Registrierung eines Australian Labradoodles als ein AES Australian Labradoodle

6. Züchten
6.1. Züchten mit registrierten Zuchthunden
6.2. Die Deckbescheinigung
6.3. Züchten mit einem nicht registrierten Deckrüden
6.4. Die Verwendung von gefrorenem / gekühltem Samen eines registrierten Deckrüden
6.5. Die Verwendung von gefrorenem / gekühltem Samen eines nicht registrierten Deckrüden
6.6. Die Verwendung von gefrorenem Samen eines verstorbenen registrierten Deckrüden
6.7. Die Verwendung von gefrorenem Samen eines verstorbenen nicht registrierten Deckrüden
6.8. Das Decken einer nicht registrierten Hündin
6.9. Erbkrankheiten betreffende Zuchtregeln
6.10. Inzucht betreffende Zuchtregeln

7. Wurfregistrierungen
7.1. Würfe von registrierten Elterntieren
7.2. Registrierung eines Wurfes eines nicht registrierten Deckrüden

8. Kastration / Sterilisation
8.1. Frühe Kastration / Sterilisation
8.2 . Das OP- Formular

9. Die Stammbäume
9.1. Die ALFA-Europe Ahnentafel
9.2. Übergabe der Stammbäume an den Welpenkäufer

 

 

1. Allgemeine Bestimmungen

1. Züchten

1.1a Mit der Unterzeichnung des Kodex von ALFA -Europe versichert der Züchter, dass er nur mit bei ALFA-Europe registrierten Australian Labradoodles (AES Australian Labradoodle) züchten wird.

NB. AES bedeutet ALFA-Europe Stammbuch

1.1b Es ist dem Züchter nicht erlaubt, neben seinem AES Australian Labradoodle Zuchtprogramm andere (Australian) Labradoodle Zuchtprogramme von „Look-alikes“(dies bedeutet: ähnlich aussehende Labradoodles) zu haben. Aber es ist zugelassen, mit einem anderen anerkannten FCI zu züchten, wenn er Mitglied des jeweiligen offiziellen Zuchtvereins in seinem Land ist und er nach den Regeln dieses Zuchtvereins züchtet.

1.1c Der Züchter muss auf verantwortungsvolle Art und Weise züchten.

1.2 Gesundheit und Verantwortung

1.2a Der Züchter versichert, dass die Gesundheit der AES Australian Labradoodles
das Wichtigste in seinem Zuchtprogramm ist.

1.2b Der Züchter wird genetische Abweichungen sorgfältig dokumentieren und ALFA-Europe davon unterrichten.

NB . Diese Informationen werden durch ALFA Europa aufgezeichnet und nicht veröffentlicht, aber sie können unter Züchtern in ihren (IEALB-)Sitzungen diskutiertwerden. Ein Überblick über die allgemeine(n) Gesundheitsbefragung(en) wird auf der Website von ALFA-Europe als auch auf der Website der IEALB veröffentlicht.

NB: Der IEALB ist der Züchterverein von Züchtern, die ihre Hunde bei ALFA-Europe registriert haben. IEALB ist die Abkürzung von: Independent European Australian Labradoodle Breeders.

1.3 Einreichung und Verarbeitung der Formulare - gültige Kopien

1.3a ALFA-Europe wird in der Lage sein, den gesamten Prozess der Züchtung durch die Verwendung von Formularen zu kontrollieren. Alle Formulare kann man von der ALFA-Europe Website herunterladen.

NB. Es ist obligatorisch, das Änderungsformular zu verwenden, wenn sich zum Beispiel die Anschrift oder die e-Mailadresse ändert, der Zuchthund seine Zuchterlaubnis verliert, der Hunde- Eigentümer wechselt und so weiter.

1.3b Der Züchter ist immer verantwortlich für das korrekte Ausfüllen und Einreichen der Formulare gemäß den Anweisungen auf jedem Formular zusammen mit den erforderlichen Unterlagen. Der Züchter hat die Formulare und andere Dokumente digital einzureichen (siehe 1.3 e und 1.3f).

1.3c Wenn Dokumente (einschließlich Fotos oder andere Anhänge) fehlen oder unleserlich sind (durch den Schriftführer von ALFA-Europe zu beurteilen), wird der Züchter über diese Tatsache per E-Mail informiert. Neue Formulare oder Dokumente müssen innerhalb von 4 Wochen eingereicht werden.

NB: Bitte die Größe der Bilder anpassen, verwenden Sie eine der vorgeschlagenen kostenlosen Bildverarbeitungsprogramme auf unserer Download-Seite.

1.3d Wenn ALFA-Europe die Dokumente (die in Art. 1.3c. erwähnt sind) innerhalb von 4 Wochen noch nicht empfangen hat, wird der Antrag abgelehnt oder der Antragsteller muss nach Meinung des Vorstands eine vernünftige Erklärung dafür haben.

1.3e Der Züchter sollte immer gültigen Kopien einreichen. Geänderte Formulare von ALFA-Europe sind nicht erlaubt.

NB. Der Eigentümer des Hundes muss immer alle relevanten Dokumente im Besitzt haben. Das bedeutet dass wann ein Züchter ein Zuchthund / Puppy an ein andere Züchter verkauft, er alle originale Dokumente übergeben muss oder per Einschreiben zuschicken muss. Für Transport Verfahren darf der Züchter Abschriften der Originaldokumente verwenden.

1.3f Gültige Kopien können auf zwei verschiedene Arten hergestellt werden. ALFA Europe erkennt folgende Arten von Kopie als gültig an:

- Gültige Kopien sind Papier-Kopien der Formulare mit Originalunterschrift des Züchters. Mit seiner Unterschrift bescheinigt der Züchter, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt.

Um digitale Kopien per E-Mail an ALFA-Europe schicken zu können, müssen diese gültigen Kopien gescannt werden (nutzen Sie bitte immer 300 dpi). - Die zweite Methode ist das Einscannen des Originals als PDF-Datei (nutzen Sie bitte immer 300 dpi) mit elektronischer Signatur und das Mailen der gesicherten PDF-Datei an ALFA-Europe.

Ausnahme: Der Züchter muss den Kodex unterzeichnen und diesen per Post an ALFA-Europe senden. (Der Züchter bekommt ihn als Empfangsbestätigung per gesicherte PDF-Datei wieder zurück.)

1.3 g ALFA-Europe ist berechtigt, jedes eingereichte Dokument auf allen relevanten Ebenen bei dessen Urheber zu überprüfen.

1.3h Die Verwaltungskosten oder Gebühren müssen bezahlt sein bevor eine Anmeldung zur Registrierung, oder die Herstellung eines Stammbaums bearbeitet werden können.

1.3i Der Züchter muss jederzeit ALFA- Europe oder dessen Vertreter (z.B. Tierarzt in Ihrem Land) die Originaldokumente vorlegen können.

1.4 Die Verwaltungskosten

1.4a Am gleichen Tag das ein Antragsformular eingereicht wird ist der Züchter verpflichtet die anfallenden Gebühren zu überweisen.

1.4b Die entsprechenden Gebühren werden auf der Website von ALFA -Europe veröffentlicht. NB: Der Züchter wird immer persönlich über Preisänderungen per E-Mail informiert, bevor dies auf der Website veröffentlicht wird.

1.5. Welpenkäufer und Züchter

1.5a Der Züchter ist verpflichtet, mit einem Kaufvertrag zu arbeiten, der die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer festgelegt, einschließlich einer Beschreibung der Merkmale und speziellen Fähigkeiten des Hundes. ALFA-Europe rät den Züchtern, den Kaufvertrag von ALFA-Europe zu verwenden.

NB: Bei einer ernsten Meinungsverschiedenheit zwischen Züchter und Welpenkäufer hat der Käufer das Recht (wie im Kaufvertrag beschrieben, Version 2014), seinen Fall vom Vorstand von ALFA-Europe beurteilen zu lassen.

1.5b Bei verspäteter Kastration oder Sterilisation (aus medizinischen Gründen) sollte der Züchter vorübergehend Eigentümer/Miteigentümer des Welpen bleiben (es gibt einen entsprechenden Kaufvertrag bezüglich dieser Situation). ALFA-Europe rät den Züchtern, den entsprechenden Kaufvertrag von ALFA-Europe zu verwenden.

NB. Der Züchter kann auch entscheiden, den Welpen bis zur Kastration oder Sterilisation zu behalten.

1.6. Verstöße

1.6a Wenn der Züchter gegen den Kodex und / oder die Zuchtordnung oder die Registrierungsbestimmungen von ALFA-Europe verstößt, kann diese Verletzung auf der ALFA-Europe Website veröffentlicht werden. Abhängig von der Schwere des Verstoßes können dem Züchter künftige Registrierungen von Zuchthunden und Würfen untersagt werden.

1.6b Disziplinäre Maßnahmen sowie Beschwerdeverfahren werden in einem gesonderten Anhang zu dieser Zuchtordnung und den Registrierungsbestimmungen festgelegt.

1.7 Unvorhergesehenes

1.7a Bei notwendigen Ausnahmen bei der Zuchtordnung und den Registrierungsbestimmungen (z. B. aufgrund der Notwendigkeit der genetischen Vielfalt) werden diese immer auf einer Entscheidung des Vorstands basieren, der dazu auch die Meinung erfahrener Züchter einholen wird.

1.7b Falls ein Situation sich ereignet die nicht vorhergesehen war in diese Zucht- und Registrierungs-Ordnung wird der Vorstand ALFA-Europe angemessen entscheiden.

2 . Grundregistrierungsbestimmungen

2.1 Beantragung und Registrierung

2.1a Nachkommen von bereits bei ALFA-Europe registrierten Zuchthunden können als Zuchthund registriert werden, wenn sie ihre Gesundheitstests bestehen (siehe Artikel 3 Gesundheitsbestimmungen) und nach Einreichung des Antragsformulars für einen Zuchthund.

2.1b Eine Entscheidung von ALFA-Europe basiert immer auf den Angaben des eingereichten Registrierungsantrags und den erforderlichen Dokumenten.

2.1c Nur Zuchthunde aus begutachteten Registrierungsanträgen werden als AES Australian Labradoodles registriert.

2.1d Nachkommen von registrierten Zuchthunden werden mit ihrer WurfRegistrierungsnummer registriert. Für Registrierung von Nachkommen eines nicht registrierten Zuchtrüden siehe Artikel 6.3c und 7.2a

2.1e Kauf eines Zuchtwelpen oder Zuchthundes, dessen Eltern nicht in unserer Datenbank vorkommen.

Um den Kauf eines nicht registrierbaren Zuchtwelpen zu verhindern, ist es zwingend erforderlich, das Bewertungsformular eines potentiellen Zuchthundes zu verwenden und dieses zusammen mit so vielen Informationen wie möglich an ALFA-Europe zu senden. Die Informationen, die Sie benötigen, sind in der Anweisung auf dem Beurteilungsformular aufgelistet. ALFA-Europe wird sich alle eingereichten Unterlagen ansehen und Sie so schnell wie möglich darüber informieren, ob dieser Zuchtwelpe oder Zuchthund zur Registrierung in Frage kommt.

Achtung: Die Zucht mit nicht registrierten Zuchthunden ist nach Art. 1.1a, b der Zuchtordnung nicht erlaubt. (siehe auch Art. 5 des Kodex).

2.2 Identifikation und Registrierung

2.2a Zweifelsfreie Identifizierung und Registrierung ist notwendig, um zuverlässige Stammbäume zu bekommen, Betrug zu verhindern sowie Inzucht und Erbkrankheiten zu vermeiden. Die DNA-Analyse ermöglicht die Erstellung eines sogenannten „DNAFingerabdrucks" jedes geprüften
Hundes. Die Verknüpfung des DNA-Profils eines Hundes mit seinem Mikrochip ermöglicht eine einfache Identifizierung, die über jeden Zweifel erhaben ist. Wenn die Eltern ein DNA-Profil und einen Mikrochip haben, wird das Labor im Stande sein, die Abstammung zu überprüfen.

2.3 Der Mikrochip

2.3a Alle Hunde müssen mit einem implantierten Mikrochip, bestehend aus 15 Zahlen gemäß des ISO-Standards, versehen werden. Falls ein importierter Hund nicht über einen gültigen Mikrochip verfügt, muss der Hund einen zusätzlichen ISO Mikrochip bekommen.

2.3b Im Alter von 6 Wochen erhalten die Welpen ihre erste Impfung und es bietet sich an, gleichzeitig den Mikrochip implantieren zu lassen und den Welpen DNAProben zu entnehmen.

NB: Das Impfprotokoll kann von Land zu Land unterschiedlich sein.

2.4 Entnahme von DNA-Proben

2.4a Von allen Welpen oder jedem Wurf muss DNA-Material entnommen werden, um ein eigenes DNA-Profil erstellen zu lassen, das die Abstammung bestätigt.

2.4b Nachdem Welpe oder Hund seinen Mikrochip bekommen hat, werden von einem Tierarzt DNA-Proben (Mundschleimhaut-Abstriche oder Blut-Entnahme) entnommen. Jede Verpackung oder jeder Behälter, worin die DNA-Proben aufgehoben werden, muss einen Vermerk tragen mit dem vollständigen Namen nd der Mikrochip-Nummer des Welpen oder Hundes.

2.4c Falls eine neue Hundezucht nicht über ein DNA-Profil gemäß ISAG 2006 verfügt, muss dieser Zuchthund ein neues DNA-Profil durch das Van Haeringen Labor in den Niederlanden bekommen, um die Abstammung des zukünftigen Nachwuchses zweifelsfrei feststellen zu können.

2.4d Falls eine DNA-Probe nicht der Qualität entspricht, um ein zuverlässiges DNAProfil zu erstellen oder die Überprüfung der Abstammung durchzuführen, wird das beauftragte Labor ALFA-Europe darum bitten, dass der Züchter neue DNA-Probe einreicht. Der Züchter hat in diesem Fall das DNA-Proben-Einreichungsformular „falls das Labor um neuen DNA-Proben bittet“ zu verwenden. Wenn es sich um einen Familienhund handelt, ist es nicht zwingend erforderlich, dass die neuen DNA-Proben von einem Tierarzt entnommen werden.

2.5 Das DNA-Proben-Einreichungsformular

2.5a Zum Versenden von Proben hat der Züchter das Proben-Einreichungsformular von ALFA-Europe zu benutzen. Nach der Analyse der DNA-Proben wird das Labor die eingetragenen Daten aus dem DANN Probe-Einreichungsformular verwenden, um die Zertifikate des DNA-Profils (genetischer Fingerabdruck) und die Überprüfung der Abstammung zu erstellen.

2.5b Nachdem die vollständigen Namen der Welpen bekannt sind, muss das DNA-Probe-Einreichungsformular vom Züchter doppelt ausgefüllt werden, gemäß den Anweisungen, die auf dem Formular erwähnt sind. Um Fehler zu vermeiden, nutzen Sie bitte einen der Mikrochip-Aufkleber.

2.5c Der Tierarzt muss die gesamte DNA-Entnahmeprozedur mit seiner Unterschrift und einem Stempel seiner Praxis auf dem DNA-Probe-Einreichungsformular bestätigen. Auch der Züchter hat dieses Formular zu unterschreiben. ALFA-Europe könnte die Testergebnisse nicht anerkennen wann mn das DNA-Probe-Einreichungsformular nicht gemäß die Anweisungen ausgefühlt hat.

2.5d Das DNA-Probe-Einreichungsformular muss zusammen mit den versiegelten Beuteln mit den Abstrichen an das Van Haeringen Labor in den Niederlanden gesendet werden. Das andere DNA-Probe-Einreichungsformular (oder eine gültige Kopie) muss zu ALFA-Europe gesendet werden.

NB. Die Adresse findet man auf der Link-Seite von unserer Website.

2.5e Es gibt vier verschiedene DNA-Probe-Einreichungsformulare: - 1) eines um das DNA-Profil und die Abstammung feststellen zu lassen; - 2) eines für zusätzliche Tests (zum Beispiel: prcd-PRA, Farbtest usw.); - 3) eines um ein komplettes Wurf testen zu lassen; - 4) eines falls das Labor um neuen DNA-Proben bittet.

2.6 Die Analyse-Zertifikate (die DNA-Testergebnisse)

2.6a Die Testergebnisse werden in zwei Analyse-Zertifikaten beschrieben: - Eines erwähnt alle Daten des getesteten Hundes sowie die 18 DNA-Kennzeichen (diese Kennzeichen formen das DNA-Profil); - Das andere erklärt, dass die Abstammung des Hundes auf der Basis der DNA-Profile des getesteten Hundes und seiner Eltern bestätigt ist.

2.6b Gültige Kopien der Analyse-Zertifikate werden in der Datenbank von ALFA-Europe gespeichert.

2.6c Die Originale der Analyse-Zertifikate werden zusammen mit den Stammbäumen dem Züchter zugesendet.

2.6d Der Züchter ist verpflichtet, jedem Welpenkäufer die original Analyse-Zertifikate und den Stammbaum zu übergeben.

3 Gesundheitsvorschriften

3.1 Allgemeine Gesundheitsanforderungen

Um einen Zuchthund registrieren zu können, muss der Hund über folgende Zertifikate verfügen: - ein allgemeines Gesundheits-Zertifikat - ein Hüften- und Ellbogen-Zertifikat - ein prcd-PRA-Zertifikat.

3.2 Das allgemeine Gesundheitszertifikat

3.2a Das allgemeine Gesundheits-Zertifikat ist ein Formular, das der Tierarzt oder die Klinik, welche/r normal für die medizinische Betreuung der Hunde zuständig ist, ausfüllt. Das allgemeine Gesundheits-Zertifikat ist nur für höchstens 18 Monate gültig. Für den Fall, dass eine Hündin innerhalb dieser Zeit zum zweiten Mal gedeckt werden soll, braucht sie jedoch ein neues Gesundheits-Zertifikat, in dem der Tierarzt erklärt, keine Einwände gegen das Decken der Hündin zu haben.

3.3 Das Hüften- und Ellbogenzertifikat - die Röntgenbilder > 3.3a Zuchthunde, die nach dem 1. Juli 2008 geboren sind, müssen mindestens ein Jahr alt sein, bevor die Röntgenbilder gemacht werden können.

3.3b Die Röntgenbilder von Hüfte und Ellbogen müssen von einer spezialisierten Klinik oder von einem Tierarzt mit entsprechender Erfahrung angefertigt werden. ALFA- Europe akzeptiert Auswertungen der Röntgenbilder von: OFA, PennHIP™, BVA (oder ähnliche Auswertungen) und von einem erfahrenen Tierarzt.

3.3c Wenn die Röntgenbilder von einem erfahrenen Tierarzt gemacht werden, muss das Hüfte-und Ellbogenformular von ALFA-Europe (Röntgenbefund von ALFAEurope) verwendet werden. Tierarzt und Züchter müssen beide das Formular unterzeichnen.

3.3d Der Eigentümer des Zuchthundes muss den Original- Auswertungsbericht (Röntgenbefund) als auch die Röntgenbilder (das kann auch eine digitale Aufnahme sein) besitzen.

3.3e Der Züchter muss eine gültige Kopie (gemäß Art.1.3e - f) der Auswertung bei ALFA-Europe einreichen.

3.4 DNA prcd-PRA-Zertifikat – „Normal durch Abstammung“

3.4a Jeder (zukünftige) Zuchthund muss über ein gültiges DNA prcd-PRA -Zertifikat verfügen. Zertifikate, aus denen hervorgeht, dass der Hund beeinträchtigt /erkrankt ist, werden nicht akzeptiert, siehe Art. 6.9b.

3.4b Wenn beide Eltern über ein gültiges DNA prcd-PRA-Zertifikat verfügen und in beiden Testergebnissen "normal" erwähnt ist, hat der Züchter die Möglichkeit, keinen Gentest machen zu lassen, weil die Nachkommen "Normal durch Abstammung" sind.

3.4c Falls einer oder beide der Eltern des Hundes nicht in unserer Datenbank gespeichert ist/sind, ist der DNA prcd-PRA Test obligatorisch und es muss die Prozedur gemäß den Anweisungen des DNA-Probe-Einreichungsformulars für zusätzliche Tests durchgeführt werden.

3.4d Nachwuchs, der für die Zucht bestimmt ist und von dem nur einer der Eltern "normal durch Abstammung"“ (kein DNA Zertifikat) ist, muss sich verpflichtend einem DNA prcd-PRA Test unterziehen.

3.5 Weitere Gesundheitstests

3.5a Sobald ein ernsthaftes Gesundheitsproblem innerhalb der AES Australian Labradoodles Population entsteht, werden weitere Tests obligatorisch.

4 Tierschutzbestimmungen

4.1 Der Deckrüde

4.1a Der Züchter darf seinen Deckrüden erst einsetzen, wenn er älter als ein Jahr ist und er registriert ist.

4.2 Die Hündin

4.2a Der Züchter muss dafür sorgen, dass eine Hündin nicht gedeckt wird bevor sie 16 Monaten alt ist.

4.2b Der Züchter muss dafür sorgen, dass die Hündin nicht älter als sechs Jahre ist, wenn sie ihren ersten Wurf bekommt.

4.2c Der Züchter muss auch dafür sorgen, dass die Hündin nicht gedeckt wird nachdem sie acht Jahre alt geworden ist.

4.3 Anzahl der Würfe

4.3a Der Züchter versichert, dass die Hündin nicht mehr als zwei Würfe in einem Zeitraum von 24 Monaten bekommt. Der Zeitraum zwischen den Würfen sollte nicht weniger als 10 Monate sein. Der Stichtag für den Zeitraum von 24 Monaten beginnt mit dem Deckdatum des ersten der beiden Würfe.

4.3b Der Züchter versichert, dass die Hündin nicht mehr als fünf Würfe in ihrem Leben bekommen wird. Würfe, die im Ausland geboren sind, müssen eingerechnet werden.

4.4 Pflege und Sozialisierung der Würfe

4.4a Der Züchter wird dafür sorgen, dass Welpen und Hündin alle nötige medizinische Versorgung bekommen werden. Die Welpen werden in der Familie des Züchters aufwachsen und sie werden mit Kindern und anderen Hunden oder anderen Haustieren sozialisiert werden. Die Welpen bleiben bei dem Züchter bis sie zumindest acht Wochen alt sind, bevor sie zu ihrem neuen Besitzer wechseln.

5. Die Registrierung der Zuchthunde

5.1 Registrierung eines Australian Labradoodles als AES Australian Labradoodle

5.1a Authentische Australian Labradoodles, welche eine 100%ige Abstammung von RM / TP (die Zwinger Rutland Manor und Tegan Park) haben sowie deren nachgewiesen Nachkommen sind registrierungsberechtigt bei ALFA-Europe.

5.1b Australian Labradoodles aus unterbrochenen Linien können registriert werden, wenn sie alle anderen Registrierungskriterien erfüllen, die in Artikel 5.1d beschrieben sind (siehe auch die Artikeln 1.7a, 2.1a und b).

5.1c Ein Antragsformular zur Registrierung eines Zuchthundes von registrierten Eltern muss eingereicht werden bevor der Hund 24 Monate alt ist. Das Anmeldeformular muss vom Züchter ausgefüllt werden und zusammen mit allen in diesem Formular angegebenen erforderlichen Unterlagen eingereicht werden.

NB. Jede Hund das verkauft worden ist und nicht kastriert oder sterilisiert ist (dies gilt auch für Rüde wovon der Züchter die Deckrechte hat), muss obligatorisch dieselbe Gesundheitstesten absolvieren.

5.1d Zur Beurteilung der Registrierungsberechtigung eines Hundes sind folgende Unterlagen vorzulegen: - ein signierter Stammbaum (wo auch der Mikrochip erwähnt ist); - ein DNA-Profil - einschließlich DNA-Verifizierung der Abstammung; - gültige Gesundheitspapiere sowie Hüften- und Ellenbogen-Zertifikat, prcd-PRAZertifikat, und ein Gesundheitszeugnis; - je ein Bild des Hundes in Ausstellungsposition und eins von vorne (im Sitzen).

5.1e Nachdem ALFA-Europe das Antragsformular und alle erforderlichen Dokumente überprüft und akzeptiert hat, werden alle relevanten Daten von dem Zuchthund auf ihrer Website veröffentlicht.

5.1f Nachdem der Hund registriert ist, sendet ALFA-Europe dem Züchter ein spezielles Registrierungslogo mit einer AES- Registrierungsnummer zu. Dieses Logo muss der Züchter neben oder unter dem Hauptbild des registrierten Hundes auf seiner Website platzieren.

5.1 g Das Hauptbild der zukünftigen Zuchthunde/Welpen, die noch nicht registriert wurden (weil sie noch zu jung sind), muss mit dem Text markiert werden "Zu jung für Registrierung".

6 Züchten

6.1 Züchten mit registrierten Zuchthunden

6.1a Der Züchter darf nur mit registrierten Hunden züchten oder er macht Gebrauch von den Bestimmungen in Artikel 1.1b, 6.3, 6.5 und 6.6.

6.2 Die Deckbescheinigung

6.2a Nach der Paarung (einschließlich künstlicher Befruchtung) müssen die Züchter und Besitzer des Deckrüden (auch wenn der Deckrüde verstorben ist) das DeckZertifikat ausfüllen. Diese Bescheinigung mus mit dem Wurf- Antragsformular eingereicht werden. Beide Tiere müssen ein gültiges Allgemeines Gesundheitszeugnis (Gesundheits-Zertifikat) haben.

NB: Es ist nicht erlaubt, mehr als einen Deckrüden für einen Wurf zu verwenden. Sollte sich bei den Labor-Untersuchungen der DNA-Kennzeichen zur Abstammung herausstellen, dass verschiedene Deckrüden verwendet wurden, wird dies (nach einem Disziplinarverfahren) auf der ALFA-Europe Website veröffentlicht.

6.3 Züchten mit einem nicht registrierten Deckrüden

6.3a Um die Genehmigung zu erhalten, muss der Züchter den Deckrüden so präsentieren, als wolle er diesen Hund gemäß 5.1d. registrieren lassen durch Verwendung und Einreichung des Beurteilungsformulars. Natürlich wird der Deckrüde nicht damit registriert.

Hinweis: Zusätzlich muss der Züchter auch einen vollständig ausgefüllten Deckschein vorlegen, der von beiden Züchtern unterzeichnet werden muss.

6.3b Nach Prüfung der vorgelegten Informationen entscheidet ALFA-Europe, ob der Deckrüde eingesetzt werden darf. Innerhalb von drei Wochen nach seiner Anfrage per E-Mail bekommt der Züchter eine schriftliche Reaktion. Vor der Entscheidung von ALFAEurope darf der Hund nicht als Deckrüde eingesetzt werden.

6.3c Wenn der Deckrüde verwendet werden kann, erhält der Züchter per E-Mail einen Deckschein mit der Genehmigung, bekräftigt durch eine Unterschrift des Vorstands von ALFA-Europe.

6.3d Der Besitzer des nicht registrierten Rüden muss vor dem Deckakt DNA-Proben zusammen mit dem DNA-Proben-Einreichungsformular zum VHL-Labor schicken, um die Überprüfung der Abstammung für seine Nachkommen zu ermöglichen.

NB: Der Eigentümer der Hündin ist verantwortlich für die Bezahlung des DNA-Tests an ALFA-Europe.

6.4 Die Verwendung von gefrorenem / gekühltem Samen eines registrierten Deckrüden

6.4a Hier gelten die gleichen Regeln wie bei einem normalen Deckakt. Der Züchter darf gefrorenen Samen eines registrierten Hundes verwenden, wenn er die Voraussetzungen erfüllt, wie in den Artikeln 6.1a und 6.2a beschrieben.

6.5 Die Verwendung von gefrorenem/gekühltem Samen eines nicht registrierten Deckrüden

6.5a Der Züchter darf gefrorenen Samen eines nicht registrierten Deckrüden verwenden, vorausgesetzt dass alle Registrierungsanforderungen für die Zucht nach Artikel 6.2a, 6.3a, b, c werden eingehalten. Bezüglich des Gesundheits-Zertifikats: ein Deckrüde, der Nachkommen hervorgebracht hat, die an einer bewiesen vererbbaren lebensbedrohlichen Krankheit leiden, darf nicht als Deckrüde verwendet werden.

6.6 Die Verwendung von gefrorenem Samen eines verstorbenen registrierten Deckrüden

6.6a Der Züchter darf gefrorenen Samen eines verstorbenen Deckrüden verwenden, wenn er die Voraussetzungen erfüllt, wie in Artikel 6.2a beschrieben. Bezüglich des Gesundheits-Zertifikats: ein Deckrüde, der Nachkommen hervorgebracht hat, die an einer bewiesen vererbbaren lebensbedrohlichen Krankheit leiden, darf nicht als Deckrüde verwendet werden.

6.7 Die Verwendung von gefrorenem Samen eines verstorbenen nicht registrierten Deckrüden

6.7a Der Züchter darf gefrorenen Samen eines nicht registrierten Deckrüden verwenden, vorausgesetzt alle Registrierungsanforderungen für die Zucht nach Artikel 6.2a, 6.3a, b, c werden eingehalten. Bezüglich des Gesundheits-Zertifikats: ein Deckrüde, der Nachkommen hervorgebracht hat, die an einer bewiesen vererbbaren lebensbedrohlichen Krankheit leiden, darf nicht als Deckrüde verwendet werden.

6.8 Das Decken einer nicht registrierten Hündin

6.8a Eine Deckung einer nicht registrierten Hündin ist nicht erlaubt.

6.9 Erbkrankheiten betreffende Zuchtregeln

6.9a Rezessive Erbkrankheiten: Züchten mit zwei Trägern einer nachgewiesenen Erbkrankheit ist nicht erlaubt.

6.9b Dominante Erbkrankheiten: Züchten mit einem betroffenen Hund (der an einer Erbkrankheit leidet) oder sogar mit einem Träger einer autosomal dominanten Erbkrankheit ist nicht erlaubt.

6.10. Inzucht betreffende Zuchtregeln

6.10a Folgende Kombinationen sind nicht erlaubt:
Paarung zwischen Bruder und Schwester
Paarung zwischen Vater und Tochter
Paarung zwischen Mutter und Sohn
Paarung zwischen Großvater und Enkelin
Paarung zwischen Großmutter und Enkel

7 Wurfregistrierungen

7.1 Würfe von registrierten Elterntieren

7.1a Würfe von registrierten Zuchthunden sind automatisch für eine Registrierung qualifiziert, wenn sie diese Zuchtordnung und die Registrierungsbestimmungen erfüllen. Der Züchter muss das Wurfanmeldeformular innerhalb von 4 Wochen nach der Geburt des Wurfes per E-Mail einreichen.

7.1b Jeder Welpe bekommt eine individuelle Wurf-Registrierungsnummer. Wenn ALFA-Europe die DNA-Testergebnisse aus dem Labor erhalten hat, wird die Labor ID Nummer (steht für das DNA-Profil) von jedem einzelnen Welpen zur Wurf-Registrierung hinzugefügt und veröffentlicht.

7.2 Registrierung eines Wurfes eines nicht registrierten Deckrüden

7.2a Der Züchter muss ein Wurfanmeldeformular ausfüllen und einschließlich der erforderlichen Gesundheits-Zertifikate zusammen mit dem Deckschein (Artikel 6.3c), worin ALFA-Europe die Erlaubnis für die Paarung erteilt, einreichen.

8 Kastration/Sterilisation

8.1 Frühe Kastration / Sterilisation

8.1a Der Züchter garantiert, alle Welpen, die nicht für die Zucht verwendet werden, kastrieren oder sterilisieren zu lassen, bevor sie das Haus des Züchters verlassen, um zu ihren neuen Besitzern zu gehen. Ausnahmen gibt es für Welpen, die aus medizinischen Gründen noch nicht operiert werden können. Der Züchter bleibt Eigentümer / Miteigentümer, bis der Hund operiert worden ist.

8.1b Mit der Kastration eines Rüden ist immer eine komplette Kastration gemeint und mit der Sterilisation einer Hündin die Entfernung der Eierstöcke, - dies bedeutet, dass "Clipping" nicht erlaubt ist.

8.2 Das OP-Formular

8.2a Der Züchter schickt das von beiden Seiten (Züchter und Tierarzt, der die Operation ausgeführt hat) unterschriebene und abgestempelte OP-Formular, das die Kastration /Sterilisation bescheinigt, an ALFA-Europe. Das Formular listet alle Welpen, zukünftigen Zuchthunde und die Welpen, die aus medizinischen Gründen noch nicht operiert werden können, auf. Eine gültige Kopie muss an ALFA -Europe geschickt werden.

NB: Falls ein Welpe wegen medizinischen Gründe nicht kastriert oder sterilisiert werden kann muss der Züchter eine Erklärung der Tierarzt einreichen weshalb der Welpe nicht operiert wurde.

8.2b Es gibt zwei verschiedene Formulare, je nach Situation: Das "Wurf OPFormula"r und das "Individuelle OP-Formular". Da Individuelle OP-Formular muss im Falle einer aufgeschobenen Operation verwendet werden, wenn der Zuchthund "pensioniert" ist oder wenn er den Gesundheitstest nicht besteht.

8.2c Wenn ein zukünftiger Zuchthund kein positives Gesundheitszertifikat bekommt, muss er kastriert oder sterilisiert werden. Ein Individual OP-Formular muss bei ALFAEurope eingereicht werden.

9 Die Stammbäume

9.1 Die ALFA-Europe Ahnentafel

9.1a Es gibt nur einen echten und gültigen Stammbaum und das ist der offizielle Stammbaum, der von ALFA-Europe erstellt wird.

NB: Wenn ein Züchter dem Welpenkäufer einen Überblick über die Eltern und Vorfahren der Welpen geben möchte, ist es nicht erlaubt, das Wort "Stammbaum" oder "Ahnentafel"“ zu verwenden. Er ist verpflichtet zu erwähnen: "Dieser Überblick ist kein Stammbaum, nur ALFA- Europe gibt einen offiziellen Stammbaum heraus."

9.1b Nur registrierte Nachkommen von bei ALFA-Europe registrierten Elterntieren sind berechtigt, einen Stammbaum von ALFA-Europe zu bekommen. Aber auch wenn ein nicht registrierter Deckrüde nach schriftlicher Genehmigung des Vorstandes der Vater ist, bekommt man einen ALFA-Europe Stammbaum.

9.1c Der Züchter erhält nach Ausfüllen und Einreichen eines Antragsformulars für Stammbäume, gemäß den Einweisungen in das Formular, den ALFA-Europe Stammbäume und Zertifikate. Die DNA Testergebnisse (die Analyse-Zertifikate) aus dem Labor und das Stammbaum-Antragsformular sind die Grundlagen für die Erstellung der ALFAEurope Stammbäume.

9.2 Übergabe der Stammbäume an den Welpenkäufer

9.2a Welpenbesitzer sind berechtigt, die Originalunterlagen (Stammbaum und Analyse-Zertifikate, DNA-Profil und Abstammungs-Überprüfung) zu erhalten. Der Züchter muss Kopien dieser Dokumente aufbewahren.

Anhang

10 Disziplinarverfahren – Widerspruchsverfahren

 

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